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HBK-Absolventen erhielten Auszeichnung als "Kreativpioniere" vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

15.09.2016


v.l.n.r. Kristof von Anshelm, Sina Pardylla, Sarah Zerwas, Marie Christall © ICG Dome, TU Braunschweig


Die HBK-Absolventen Kristof von Anshelm-Möller (Dipl. Industrial Design 2008, Forschung ITD), Sina Pardylla (MA 2012 Communication Arts), Marie Christall (MA 2012 Communication Arts) sowie Sarah Zerwas (Forschung ITD) erhielten am 13. September in der "Schalterhalle Hannover" die Auszeichnung als "Kreativpioniere Niedersachsen", überreicht von Daniela Behrens, Staatssekretärin vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, für ihr Projekt "Cacao de Paz".

Die Gewinner nehmen an einem einjährigen Förderprogramm teil, das aus Coachings, Workshops und Impulsreisen zur Startup-Szene der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland besteht und das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert wird.

Diese Auszeichnung erhielten sie neben 13 weiteren Kreativunternehmen, die sich mit ihren Geschäftsideen, Projekten und bestehenden Unternehmen beteilgt hatten. Insgesamt 106 Kreativunternehmen aus ganz Niedersachsen hatten sich in der Zeit vom 15. März bis 1. Mai 2016 beworben, die stellvertretend für die Vielfalt und den Unternehmergeist der Kultur- und Kreativwirtschaft in Niedersachsen stehen.

Das Projekt "Cacao de Paz" - steht für eine Friedensmission.
Dahinter verbirgt sich der Wunsch den Menschen im kolumbianischen Dschungel Wege aufzuzeigen, wie sie ihr Leben aus der Gewaltspirale befreien können, die sich um den Drogenanbau mit Koka entwickelt hat.

"Kakao statt Koka" ist ein Modell, das den Anbau von Kakao befördern und den Absatz in Deutschland anregen soll, um den kolumbianischen Kleinbauern ein Leben in Frieden zu ermöglichen.

Die beiden Agenturen "Von A und Z" und "Studio NEA" gestalten in ihrem Projekt diesen gesellschaftlichen Wandlungsprozess, indem sie ihr gemeinsames Design Know-how als Transformationdesigner*innen nutzen und für politische, soziale und kulturelle Themen einsetzen.

Den Grundgedanken für das Projekt legte der Agrarethiker (Agrarwissenschaftler mit Schwerpunkt Ethik in der Landwirtschaft)
Dr. Uwe Meier
, der schon seit längerer Zeit die Mission "Friedenskakao in Kolumbien" gestaltet. Dabei knüpfte er Kontakte zu Friedensgemeinden in Kolumbien und besuchte Kakaobauern, um sich ein Bild vor Ort machen zu können.

Aus dem Wissen um die kulinarische Besonderheit des sortenreinen kolumbianischen  Kakaos werden neue Anwendungsgebiete erschlossen. So werden beispielsweise neue Rezepte entwickelt, Kakao als Gewürz eingesetzt, Kakaoschalen als Dünger verwendet, Kakaonibs als Naschwerk und auch besondere Edelschokolade entwickelt.

In Planung ist ein eigenes Unternehmen zu gründen, das den Anbau und Vertrieb des kolumbianischen Kakaos zu fairen Bedingungen steuert und daraus eine qualitativ hochwertige Marke entwickelt.

Weitere Informationen


vergrößern Die HBK-Absolventen Kristof von Anshelm-Möller, Sina Pardylla, Marie Christall, Sarah Zerwas sowie der Agrarethiker Dr. Uwe Meier erhalten am 13. September in der "Schalterhalle Hannover" die Auszeichnung als "Kreativpioniere Niedersachsen" © privat



HBK-Absolventen Kristof von Anshelm-Möller, Sina Pardylla, Marie Christall, Sarah Zerwas sowie der Agrarethiker Dr. Uwe Meier (mitte) erhalten Auszeichnung "Kreativpioniere" 2016 © privat


Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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