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Das Horst-Janssen-Museum Oldenburg zeigt die Ausstellung "Sound goes Image – Partituren zwischen Musik und Bildender Kunst"

30.03.2017


Prof. Ulrich Eller, "Trommelorchester + Partitur, 2008"



vergrößern Dr. Grzegorz G. Zgraja, "Partitur I. (Combatybilum), 1978


Das Horst-Janssen-Museum Oldenburg zeigt noch bis zum 30. April 2017 die Ausstellung "Sound goes Image – Partituren zwischen Musik und Bildender Kunst". Sie beschäftigt sich mit dem Phänomen der musikalischen Grafik und eröffnet neue Sichtweisen:
Die Erzeugung von Klängen wird nicht mehr nur klassischen Musikinstrumenten oder Singstimmen überlassen, sondern gehen bis hin zu Grafiken, deren musikalische Umsetzung nur eine von vielen Interpretationsmöglichkeiten ist.

In der Gruppenausstellung sind neben renommierten internationalen Künstlern wie beispielsweise John Cage auch Werke von Prof. Ulrich Eller und Dr. Grzegorz G. Zgraja von der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig zu sehen.

Ulrich Eller, geb. am 9. Mai 1953 in Leverkusen, studierte Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei bei Herbert Kaufmann an der AdK Berlin. 1994 wurde er Professor für Plastik und Raum an der FH Hannover. 2001 wurde er Professor für das Fach Klangskulptur/ Klanginstallation am Kurt-Schwitters Forum der FH Hannover. Seit 2004 lehrt Ulrich Eller, als einziger Professor für Klangskulptur und Klanginstallation an deutschen Kunsthochschulen, an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Er lebt und arbeitet in Norderheistedt in Dithmarschen.

Der Künstler war an vielen Ausstellungen beteiligt wie z.B. 1987 documenta 8, Kassel und 1999 "Das XX. Jahrhundert. Ein Jahrhundert Kunst in Deutschland", Neue Nationalgalerie, Berlin.

In der Ausstellung zeigt er das "Trommelorchester + Partitur, 2008", das eine sehr eigene Herangehensweise an das Aufzeichnen einer Partitur und das Entstehen eines Stückes aufzeigt.

Grzegorz G. Zgraja, geb. am 15. April 1952 in Gliwice/Polen, studierte von 1973 bis 1978 Studium an der Akademie für Bildende Künste Kraków und von 1987 bis 1990 Grafik Design an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Nach Beendigung seines Studiums war er als Künstlerischer Mitarbeiter im Kommunikationsdesign an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig. 2008 promovierte er im Bereich der Medienkunst und Medientheorie.
Der Künstler ist Mitbegründer der Künstlergruppe »Laboratorium TP«. Seine Werke findet man in Museen und Sammlungen, u.a. im Nationalmuseum und dem Museum of Modern Art in Warschau und dem Oberschlesischen Museum in Bytom.

Der Videokünstler, Grafiker und Musiker verbindet in seinen Werken Bild und Musik sowie ästhetische und technologische Begriffe. Damit überwindet er die Grenzen zwischen unterschiedlichen Kunstgattungen. Zu seinen Werken zählen Videoinstallationen, die sehr oft als medial-musikalisch – gemeinsam mit Musikern – präsentiert werden.

In der Ausstellung zeigt er die "Partitur I. (Combatybilum), 1978. Die grafische Partitur entsteht auf der Grundlageeiner stufenweisen Abstraktion. Mittels Serigrafie wird das fotografische Portrait einer jungen Frau in Rasterpunkte aufgelöst und in eine Notenlineatur eingefügt. Die Übertragung in eine zeitliche Struktur ermöglicht eine chronologische Interpretation.

Horst-Janssen-Museum Oldenburg
Am Stadtmuseum 4-8
26121 Oldenburg

Öffnungszeiten: Di bis So, 10 - 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.


Publikation zur Ausstellung "Sound goes Image – Partituren zwischen Musik und Bildender Kunst", herausgegeben durch Jutta Moster-Hoos, 2017


Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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