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Die HBK Braunschweig unterstützt den weltweit stattfindenden "March for Science" am 22. April 2017

12.04.2017

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig unterstützt den weltweit stattfindenden "March for Science" am 22. April 2017 in einer Allianz der Wissenschaftsorganisatoren. An dem weltweit etwa in 400 Städten Menschen auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Alle Menschen sind eingeladen sich für den Wert von Forschung und Wissenschaft einzusetzen. Der Demonstrationszug ist ein wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaften und richtet sich gegen die Angriffe, denen diese Freiheit derzeit in einer ganzen Reihe von Gesellschaften und Staaten ausgesetzt ist.

Die HBK Braunschweig unterstützt den Aufruf zum "March for Science Germany" und hat Prof. Dr. Katharina Sykora als Vertreterin der HBK benannt. Die HBK-Hochschulleitung begrüßt und unterstützt es, wenn sich weitere Lehrende, künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie HBK-Angehörige dem "March for Science Germany" in Berlin oder in anderen Städten anschließen. Die Kundgebungen werden in den Städten von lokalen Teams eigenverantwortlich organisiert.

Start in Berlin: 22. April 2017, 13 Uhr Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Formular zur Kontaktaufnahme

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland.
Sie nimmt regelmäßig Stellung zu wichtigen Fragen der Wissenschaftspolitik. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist Mitglied der Allianz und hat 2017 die Federführung übernommen.

Deutschland besitzt ein weltoffenes, pluralistisches und auch deswegen besonders leistungsfähiges Wissenschaftssystem. Die Freiheit von
Forschung und Lehre hat Verfassungsrang und wird getragen von breitem gesellschaftlichem und politischem Vertrauen. Dieses drückt sich
auch in erheblichen öffentlichen Investitionen und in Rahmenbedingungen aus, um die wir in vielen anderen Staaten beneidet
werden. Diese besondere Stellung ist zugleich Verpflichtung, Position zu beziehen gegen jedwede Bedrohung der Wissenschaften und ihrer Freiheit.

Antidemokratische und wissenschaftsfeindliche Handlungen und Strömungen, verantwortet von politischen Entscheidungsträgern oder populistischen Bewegungen, bedrohen die Arbeit und die Werte der Wissenschaften und aller in ihr Tätigen. Sie beeinträchtigen die gesellschaftliche Leistungsfähigkeit der Wissenschaften und rühren
zugleich an die Grundprinzipien liberaler Verfassungsordnungen und offener Gesellschafts- und Lebensformen. Beidem müssen die Wis-
senschaft und ihre Organisationen nicht nur um ihrer selbst willen entschieden entgegentreten.

Weitere Mitglieder sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-
Gesellschaft, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften und der Wissenschaftsrat.

Weitere Informationen:
Tagesspiegel: March for Science in Berlin

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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