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BS-PROJECTS-Stipendiatin Anahita Razmi ist in der Gruppenausstellung "Waffle Falling Over" im Kunstverein Wolfsburg zu sehen

08.05.2017


Schloss Wolfsburg


Die BS-PROJECTS-Stipendiatin Anahita Razmi ist vom 12. Mai bis zum 6. August 2017 in der Gruppenausstellung "Waffle Falling Over" im Kunstverein Wolfsburg zu sehen.
Die Ausstellungseröffnung findet am 11. Mai, 19 Uhr statt.
Als Special wird eine Sound-Performance von HBK-Meisterschüler Dennis Graef "The Return of Chonk Fleedle" zu hören sein.
Kuratiert wird die Ausstellung von Jennifer Bork.

Öffnungszeiten: Mi bis Fr 10 - 17 Uhr, Sa 13 - 18 Uhr, So 11 - 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung widmet sich im Hinblick auf eine aktuelle Debatte der Kulturalisierung dem Erscheinen von Memen im Internet. Neben bekannten Memhubs wie reddit.com oder Blog-Plattformen wie Tumblr spielt auch die Broadcasting-Plattform Youtube eine besondere Rolle in diesem Zusammenhang, da diese ursprünglich zu einem Großteil auf nutzergenerierten Inhalten basiert.

Die Ausstellung widmet sich inszenierten und inhaltslos erscheinenden Alltagsbegebenheiten wie z.B. dem titelgebenden Internetmem „Waffle falling over“ (2013), das lediglich eine Waffel zeigt, die auf einer Herdplatte steht und nach vorne fällt. Das Video ist sehr häufig variiert, kopiert, parodiert und konzeptuell weiterentwickelt worden.
Die Kulturleistung besteht im Remixen bekannter künstlerischer Strategien. Die Verbreitung erfolgt von User zu User. Dies führt zum einen zu einer Erweiterung der sozialen Basis von Kultur, zum anderen zur Verflachung kultureller Inhalte im Netz.

Die Ausstellung bringt künstlerische Positionen von Matthias Fritsch, Lauren Kaelin, Johnny Koch, Eva + Franco Mattes, Anahita Razmi und  Molly Soda zusammen, die sich Aspekten der zeitgenössischen Erscheinung der Meme annähern und damit Strategien dieser Erscheinungsform in einem künstlerischen Zusammenhang reflektieren. Dabei werden sowohl Fragen nach inhaltlichem Vakuum in der "Post-Internet-Ära" gestellt als auch Probleme der Kommerzialisierung von ursprünglich demokratiefördernden Prozessen behandelt.

Die Ausstellung wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stadt Wolfsburg, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Kunstverein Wolfsburg e.V.
Schloss Wolfsburg
Schlossstraße 8
D-38448 Wolfsburg

kunstverein@wolfsburg.de 

Weitere Informationen

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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