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Biennale 2017 in Venedig - Candice Breitz und Mohau Modisakeng vertreten Südafrika

15.05.2017


Candice Breitz + Mohau Modisakeng mit einer immersiven virtuellen Zwei-Personen-Ausstellung im Südafrikanischen Pavillon auf der 57. Internationalen Kunstausstellung " La Biennale di Venezia"


Die südafrikanische Länderabteilung für Kunst und Kultur
präsentiert Candice Breitz + Mohau Modisakeng mit einer
immersiven virtuellen Zwei-Personen-Ausstellung im Südafrikanischen
Pavillon auf der 57. Internationalen Kunstausstellung
" La Biennale di Venezia", die vom 13. Mai bis 26. November 2017 stattfindet.
Die beiden Künstler erstellten auf Einladung des südafrikanischen Kommissar, Titi Nxumalo, eine multimediale Installation für den Länderpavillon, um mit einem "Experimentalfilm" eine fesselnde Umgebung für die Besucher zu erreichen. Lucy MacGarry ist Assistenz-Kuratorin, Musha Neluheni Content Director und Beathur Mgoza Baker Projektmanager.

Candice Breitz ist eine international renommierte Künstlerin, die bekannt ist für ihre Mehrkanal-VideoInstallationen, während Mohau Modisakengs preisgekrönte Karriere durch seine Filme, Fotografien und Skulpturen besteht.
Das Werk der beiden Künstler wird nun exklusiv und erstmalig zusammengeführt für Südafrikas kinematisches Erlebnis.
MacGarry beschreibt die Werke der Künstler als Artikulationen südafrikanischer Vergangenheit und gegenwärtiger Zustände der "Flüchtigkeit" innerhalb eines globalen Kontextes von Ausgrenzung und Vergänglichkeit.

Candice Breitz hat die Dynamik erforscht, durch die ein Individuum "sich selbst wird" in Bezug auf eine größere Gemeinschaft. Sie hinterfragt dabei nicht nur die familiäre Gemeinschaft, sondern auch nationale Zugehörigkeit, Rasse, Geschlecht, Religion, Einfluss von Medien wie Fernsehen, Kino und Volkskultur.

Zuletzt konzentrierte sich Breitz auf die Bedingungen, unter denen Empathie produziert und reflektiert wird und auf eine mediengesättigte globale Kultur trifft, in der eine starke Identifikation mit fiktiven Charakteren und Berühmtheiten verlaufen, parallel zur weitverbreiteten Gleichgültigkeit gegenüber der Not derjenigen, die mit ihrer jeweiligen Realität kämpfen.

Candice Breitz wurde 1972 in Johannesburg geboren. Sie ist derzeit in Berlin ansässig. Breitz studierte an der Witwatersrand-Universität, der University of Chicago und der Columbia University. Seit 2007 ist sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig als Professorin für Raumkonzepte tätig.

Breitz hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen wie an den Biennalen in Johannesburg (1997), São Paulo (1998), Istanbul (1999), Taipei (2000), Kwangju (2000), Tirana, (2001), Venedig (2005), New Orleans (2008), Singapur (2011) und Dakar (2014).
Einzelausstellungen wurden im Kunstmuseum Stuttgart, im Louisiana Museum of Modern Art (Humlebæk), im San Francisco Museum of Modern Art und in der National Gallery of Canada (Ottawa), K. gezeigt.

Die Biennale in Venedig zählt zu den weltweit renommiertesten zeitgenössischen Kunstevents. Sie findet im Turnus von zwei Jahren statt.
In den Giardini im Stadtteil Castello präsentieren sich die Länder in den nationalen Pavillons, in den Hallen des Arsenale ist eine große Ausstellung zu sehen. Einzelne Kunstprojekte sind darüber hinaus im gesamten Stadtgebiet verstreut. (Zeit-Kunstreise)
Pavillons
Künstlerliste
Die künstlerische Leiterin der 57. Internationalen Kunstbiennale, Christine Macel, hat einen kuratorischen Rahmen skizziert, der die wichtige Rolle der Künstlerinnen und Künstler bei der Erforschung ihrer eigenen Universen hervorhebt. Die Ausstellung lädt die Zuschauer dazu ein, den Begriff der Selbstheit im Kontext zur globalen Marginalisierung zu erforschen.
Weitere Biennalen und periodische Ausstellungen

Biennale Arte 2017
Ca' Giustinian, San Marco 1364/A
30124 Venice

infoartivisive@labiennale.org

Vorankündigung:

Candice Breitz wird mit ihrer Ausstellung "Portrait of an Artist" vom 21. Juni bis 9. Juli 2017 in der Galerie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig zu sehen sein. Die Eröffnung findet am 20. Juni um 19 Uhr statt.

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Brigitte Kosch

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