HBK-Klasse Melsheimer lädt zum Gespräch mit Aino Labarenz über das Projekt "Operndorf in Burkina Faso" von Christoph Schlingensief ein

19.05.2017



Die HBK-Klasse Melsheimer lädt am 23. Mai 2017, 15 Uhr, zum offenen Gespräch mit Aino Labarenz über das Projekt "Operndorf in Burkina Faso" des 2010 verstorbenen HBK-Prof. Christoph Schlingensief in das Gebäude 05/ Raum 210 ein.

Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz, die das Projekt Operndorf in dessen Geist fortführt, kuratierte das Projekt gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter des Operndorfs Alex Moussa Sawadogo. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ort steht im Zentrum des 2015 begonnenen Artist-in-Residence-Programms des Operndorfs.

Projekt-Träger des Operndorfs ist die Festspielhaus Afrika gemeinnützige GmbH, die 2009 von Christoph Schlingensief mit Sitz in Berlin gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, unter Einbezug künstlerischer und wissenschaftlicher Mittel, den Austausch zwischen Europa und Afrika zu verstärken, der mit dem Bau eines Operndorfes in Burkina Faso Gestalt annimmt.

Christoph Schlingensief erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, darunter "Goldener Löwe der Biennale di Venezia" für den Deutschen Pavillon, (posthum) 2011, "Bambi", (posthum) 2010 und Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis), 2009.

Christoph Maria Schlingensief, geb am 24. Oktober 1960 in Oberhausen; starb am 21. August 2010 in Berlin nach schwerer Krankheit. Er studierte 1981 in München Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Von 1983 bis 1986 hatte er Lehraufträge an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 2009 an hatte er die Professur "Kunst in Aktion" an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) inne. Die HBK veranstaltete am 4. September 2011 eine Benefiz-Gala für Christoph Schlingensiefs Operndorf.

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