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Gespräche der Präsidentin zu Öffnungs- und Nutzungszeiten

10.11.2017

Die Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig hat einen Prozess intensiver Gespräche zum Thema Öffnungs- und Nutzungszeiten an der Hochschule eingeleitet. Damit setzt sie den Austausch, den sie seit Februar dieses Jahres mit den Studierenden, Professor*innen und Mitarbeiter*innen der HBK Braunschweig über die Hausordnung hat, fort.

Die neue Hausordnung, die am 30.03.2017 verabschiedet wurde, ersetzt die vorige Hausordnung (genannt „Hinweise für die Nutzung der Hochschuleinrichtungen“) vom 01.12.1993. Sie ist in vielen Punkten gleich, präzisiert aber, was in der vorigen Hausordnung nicht deutlich geregelt war.

Zu den Punkten, die nun konkreter gefasst wurden, gehören die Nutzungszeiten außerhalb der Öffnunszeiten, d.h. die sogenannten Ausnahmeregelungen. In der Vergangenheit wurden großzügig Ausnahmegenehmigungen erteilt, ohne dass die Frage nach Verantwortlichkeiten und dem Einhalten von Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften geklärt wurde. Die Situation war nicht mehr tragbar, da es insbesondere im Gebäude in der Blumenstraße zu zahlreichen Vorfällen von Sachbeschädigung, durch Brandlasten versperrte Fluchtwege und Lärmbelästigung kam. Um ihrer Verkehrssicherheitspflicht und Fürsorgepflicht für die Studierenden und Mitarbeiter*innen der Hochschule gerecht zu werden, musste die Hochschulleitung die Umsetzung der geltenden Regeln vornehmen.

Bereits im vergangenen Semester wurden Lösungen zur Erweiterung der Nutzungszeiten erprobt und das Arbeiten in den Ateliers bis 24 Uhr, auch am Wochenende, ermöglicht. Leider nahm die Anzahl der oben genannten Vorfälle nicht ab, sodass die Präsidentin nach eingehender Beratung zu dem Ergebnis kam, dass man ab Oktober zu den ursprünglichen Öffnungszeiten zurückkehren muss, bis neue Lösungen gefunden werden.

Die Präsidentin hatte in einem Gespräch mit dem AStA am 11. Juli 2017 erklärt, dass sie das Wintersemester benötigt, um im Gespräch mit den Studierenden, den Professor*innen und Mitarbeiter*innen der HBK Braunschweig langfristige, tragfähige Lösungen zur Flexibilisierung der Öffnungs- und Nutzungszeiten für alle Studierende der Hochschule erarbeiten zu können. Dieser Prozess ist seit mehreren Wochen im Gang, Gespräche mit verschiedenen Mitgliedern der Hochschule haben bereits begonnen.

Inzwischen hat die Präsidentin den Strafantrag vom 17. Oktober 2017 bezüglich des Hausfriedensbruch durch Studierende der HBK Braunschweig in der Blumenstraße 36 zurückgenommen. Die weiteren Punkte ihres Angebots an die Studierenden vom 26. Oktober 2017 stehen immer noch: Eine Zwischenlösung, bei der Studierende der HBK in der Blumenstraße bis 24 Uhr, auch am Wochenende, arbeiten können (wie bereits am 18. Oktober von der Fachkommission Freie Kunst vorgeschlagen und vom Präsidium begrüßt), und einen runden Tisch zur Diskussion einer konstruktiven zukünftigen Zusammenarbeit an der HBK Braunschweig.

Für Freitag, den 10. November hat die Präsidentin wieder zu einem Gespräch mit dem AStA und StuPa eingeladen, „um Fragen zu meinem Angebot zu klären und gemeinsam einen Schritt weiter zu kommen“, wie sie schreibt.
Zu den grundsätzlichen Studienbedingungen für freie Künstler an einer Kunsthochschule äußert sich die Präsidentin Vanessa Ohlraun wie folgt:

„Selbstverständlich muss es auch mal möglich sein, nachts oder am Wochenende zu arbeiten, das gehört zum Studium an einer Kunsthochschule dazu. Wir möchten unsere Studierenden auf die professionelle Praxis als Künstlerin oder Künstler vorbereiten. Das beinhaltet auch, dass man lernt, verantwortungsvoll und selbstständig unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen im Atelier zu arbeiten."

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, i.A. des Präsidialbüros am 13.11.2017

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