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Neues aus den Werkstätten: Fotografie & Typografie an der HBK Braunschweig

20.09.2019

In den Werkstätten der HBK Braunschweig tut sich etwas. Der Werkstatt für Typografie und Layout gelang es neue Schriften einzukaufen und erweiterte dadurch ihren beachtlichen Schriftenbestand. Das Fotostudio ist umgezogen und bietet den Studierenden nun mehr Raum und neue Möglichkeiten.

 

Die Werkstatt für Typografie und Layout erweitert ihren Schriftenbestand

Die Werkstatt für Typografie und Layout konnte 7 neue Schriften in ihren Bleisatzbestand aufnehmen. Mit einem Schriftenbestand von 57 Schriften und 366 verschiedenen Schnitten (Stand: 5. Juli 2019) bietet die Werkstatt der HBK Braunschweig eine große Vielfalt. Typografische Handsatzarbeit gibt es immer seltener, da oft nur noch digital gearbeitet wird. An der HBK Braunschweig können die Studierenden dieses alte Handwerk noch kennenlernen – und nehmen dieses Angebot dankend an.

Im Gegensatz zur digitalen Schnelllebigkeit muss bei diesem Handwerk im Vorfeld genau konzipiert und bewusste Entscheidungen müssen getroffen werden. Die Werkstattleiterin Sabine Fehmer erzählt uns wie sehr die Studierenden diese Entschleunigung schätzen, was auch an der regen Teilnahme der Studierenden deutlich wird. Eine ihrer neuen Lieblingsschriften ist die Lichtfette Grotesk aus dem Jahr 1923. Die Schrift aus dem Bleisatzbestand der Heckners Druckerei in Wolfenbüttel ist am 20. Juni in den Bleisatzbestand der Werkstatt für Typografie der HBK Braunschweig gezogen.

Die Werkstatt für Typografie auf Instagram

Die neu erworbene Schrift Lichtfette Grotesk, Foto: HBK, Desiree Schober

vergrößern Die neu erworbene Schrift Lichtfette Grotesk, Foto: HBK, Desiree Schober


Bleisatz der Werkstatt für Typografie

vergrößern Bleisatz der Werkstatt für Typografie, Foto: HBK, Desiree Schober


Ein fertiges Endprodukt aus der Werkstatt für Typografie, Foto: HBK, Desiree Schober

vergrößern Ein fertiges Endprodukt aus der Werkstatt für Typografie, Foto: HBK, Desiree Schober


 

Das Fotostudio ist umgezogen und hat nun eine fest eingebaute Hohlkehle

Das Fotostudio befindet sich nun in Gebäude 1, im Raum 120 und bietet den Studierenden dort mehr Raum und mehr Möglichkeiten an unterschiedlichen Stationen. In der neugestalteten Werkstatt gibt es drei Aufnahmebereiche. Zu diesen Stationen gehören ein klassischer Aufnahmebereich für Portraitprojekte, mit austauschbaren Hintergründe und ein Aufnahmetisch für beispielsweise Produktaufnahmen und Objekte, die so aufgenommen werden sollen, als würden sie frei schweben oder für Projekte, die durchleuchtet werden sollen. Den dritten Aufnahmebereich stellt die neue fest eingebaute Hohlkehle dar.

Eine Hohlkehle wird in der Fotografie verwendet, um Objekte, künstlerische Werke oder Performances freigestellt und schattenlos aufnehmen zu können. Durch die fest eingebaute nach innen gewölbte nahtlose Verbindung von Hinter- und Untergrund können nun auch größere Objekte und Performances auf diese Art schattenfrei gefilmt und fotografiert werden. Dies war zuvor nicht möglich. Studierende haben hier durch den Umbau einen größeren Aufnahmebereich und jede Menge Platz.

Da an allen drei Aufnahmebereichen zeitgleich gearbeitet werden kann, stehen den Studierenden nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern auch mehr Auswahltermine zur Verfügung, da die Studierenden nun auch parallel im Studio arbeiten können, verrät uns die Werkstattleiterin Hannah Jung.

 

Werkstattleiterin Hannah Jung im neuen Fotostudio

vergrößern Werkstattleiterin Hannah Jung im neuen Fotostudio, Foto: HBK, Brigitte Kosch


Skulptur von Jana Mertens in der neuen Hohlkehle des HBK-Fotostudios

vergrößern Skulptur von Jana Mertens in der neuen Hohlkehle des HBK-Fotostudios, Foto: HBK, Desiree Schober


Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Desiree Schober

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