Präsidentin Vanessa Ohlraun verlässt die HBK Braunschweig

12.10.2020

Die Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Vanessa Ohlraun, wird die Hochschule auf eigenen Wunsch verlassen. In einem Schreiben an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur erklärte sie ihren Rücktritt zum 31.12.2020. „Wir danken Frau Ohlraun für ihr Engagement“, so Niedersachsens Wissenschaftsstaatssekretärin Sabine Johannsen. „Ich respektiere Vanessa Ohlrauns Entscheidung, künftig wieder wissenschaftlich zu arbeiten. Ihr Rücktritt bedeutet für die HBK, dass sie sich nun sofort auf die Suche nach einer neuen Präsidentin oder eines neuen Präsidenten begeben wird.“

Am 1. Januar 2017 war Vanessa Ohlraun als Präsidentin angetreten, um die HBK Braunschweig durch strukturelle Veränderungen und eine international ausgerichtete Berufungspolitik weiterzuentwickeln. Während ihrer Amtszeit war es ihr gemeinsam mit den Mitgliedern der Hochschule gelungen, die zukunftsträchtigen Themen der Nachwuchsförderung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Diversität auf die Agenda der Hochschule zu setzen und in den Zielvereinbarungen mit dem Land Niedersachsen zu verankern.

Die Präsidentin bedankt sich bei allen Kolleg*innen und Studierenden, die mit ihr an diesen Zielen gearbeitet haben, für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht der Hochschule für ihre weitere Entwicklung alles Gute.

Die Ethnologin, Kunsthistorikerin und Spezialistin der Geschlechterforschung Vanessa Ohlraun verlässt die Hochschule, um sich wieder stärker wissenschaftlichen Aufgaben zu widmen. Ab 2021 wird sie an der Leibniz Universität Hannover der eigenen Forschung nachgehen.

Zuletzt bearbeitet von Kommunikation und Medien, Jesco Heyl am 12.10.2020

 

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