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Sound goes Image

Partituren zwischen Musik und bildender Kunst

Kategorien
Freie Kunst

Veranstaltungsart
Ausstellungen

Ort der Veranstaltung

Datum
04.02.2017 - 30.04.2017

Jorinde Voigt, Symphonic Area Var. 13, 2009, Tinte, Bleistift auf Papier, Bildausschnitt

vergrößern © Jorinde Voigt, VG Bild-Kunst Bonn, 2017


Die Ausstellung „Sound goes Image – Partituren zwischen Musik und Bildender Kunst“ beschäftigt sich mit dem Phänomen der musikalischen Grafik und eröffnet unseren Museumsbesuchern einen völlig neuen Kosmos.
Von der HBK Braunschweig sind Prof. Ulrich Eller und Grzegorz G. Zgraja an der Ausstellung beteiligt.

Es geht um Partituren, die zunächst in den Bereich der Musik gehören, aber spätestens seit der New York School of Composers (Mitte des 20. Jahrhunderts) nicht mehr nur klassische Notenschriften sind. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: Die Komposition soll Interpreten und Hörern mehr Handlungsspielraum eröffnen, die Erzeugung von Klängen wird nicht länger klassischen Musikinstrumenten oder Singstimmen überlassen, bis hin zu Grafiken, deren musikalische Umsetzung nur eine von vielen Interpretationsmöglichkeiten ist. Diese Entwicklungen schlagen sich in einer individuellen „Schreibweise“ der Partitur nieder. Die Grenzen zur Bildenden Kunst verschwimmen, und es entstehen wunderbare, individuelle, bildhafte Handschriften. Von farbig gestalteten und ungewöhnlich angeordneten Notenlinien, über comicartige, lautmalerische Partituren bis hin zu gänzlich freiem, rein gestischem Duktus, die jedoch immer als Kompositionen gelesen werden können.

In der Ausstellung werden Autographen von Mary Baumeister, Cathy Beberian, Sylvano Bussotti, John Cage, Eugenio Carmi, Hanne Darboven, Ulrich Eller, William Engelen, Roman Haubenstock-Ramati, Anestis Logothetis, Robert Moran, Tona Scherchen-Hisao, Moritz v. Schwind, Karlheinz Stockhausen, Jorinde Voigt und Grzegorz G. Zgraja gezeigt.

Hörbeispiele ermöglichen den Museumsgästen, die Partituren, die sie vor Augen haben, akustisch nachzuvollziehen. Darüber hinaus können die Besucher und Besucherinnen an einzelnen Stationen selbst aktiv werden, Klänge erzeugen, komponieren und sich musikalisch ausprobieren.

Eröffnung: 03.02.2017

Öffnungszeiten: Di-So: 10-18 Uhr

Zuletzt bearbeitet von Sabine Maag, Veranstaltungsmanagement

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