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Geschichte

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig wurde 1963 gegründet. Sie zählt damit eher zu den jüngeren Kunsthochschulen Deutschlands. Die HBK ist die einzige Kunsthochschule des Landes Niedersachsen. Ihre Geschichte geht zurück auf das vom Braunschweiger Gewerbeverein 1841 gegründete Zeichen-Instituth. Ihr Mitbegründer war der Hofbuchbindermeister Johannes Jakob Selenka, an den seit 1985 der Name des Vorplatzes der HBK am Altstadtring erinnert: Johannes-Selenka-Platz.

Aus diesem Zeicheninstitut des 19. Jahrhunderts hat sich später über verschiedene Stationen die staatlich anerkannte städtische Handwerker-Kunstgewerbeschule und kurz darauf die Meisterschule des Deutschen Handwerks entwickelt. Der eigentliche Vorläufer der HBK war die 1952 gegründete städtische Werkkunstschule Braunschweig, aus der die Staatliche Hochschule für Bildende Künste (SHFBK) und 1978 dann die Hochschule für Bildende Künste (HBK) hervorgingen. Schon die SHFBK war seit 1972 den wissenschaftlichen Hochschulen des Landes gleichgestellt und wurde wenige Jahre später als künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule in das Niedersächsische Hochschulgesetzt einbezogen. Sie hat seitdem das Promotions- und Habilitationsrecht. Mit dieser Anerkennung verbunden war eine personelle und räumliche Erweiterung der Hochschule. 1984 konnte der preisgekrönte Neubau der Braunschweiger Architekten Krämer, Sieverts & Partner eingeweiht werden, einige Jahre später wurde ein mehrstöckiges ehemaliges Fabrikgebäude bezogen, indem viele der künstlerischen Klassen großzügig untergebracht sind. Als vorerst letzte Ergänzung des Hochschulcampus ist soeben der Erweiterungsbau der Bibliothek aus Teilen des mexikanischen Pavillons auf der EXPO 2000 nach einem Entwurf des namhaften Architekten Ricardo Legorreta fertig geworden.

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